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	<title>Nanocosmos</title>
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	<description>Technologie der Zukunft</description>
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		<title>Die Nanotechnologie &#8211; Anwendungsgebiete im Alltag</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 16:02:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wilfried</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nanotechnologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Obwohl die Erforschung der Nanotechnologie noch gewissermaßen in den Kinderschuhen steckt, wirft sie im Bereich des Wissenschaft große Schatten in Richtung Zukunft voraus. Die Möglichkeiten, die die Nanotechnologie offenbart, sind augenscheinlich noch nicht greifbar, da nahezu auf jedem Gebiet des alltäglichen Lebens diese Technologie ihren Mehrwert unter Beweis stellt. Die Liste der möglichen Anwendungsgebiete in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Obwohl die Erforschung der Nanotechnologie noch gewissermaßen in den Kinderschuhen steckt, wirft sie im Bereich des Wissenschaft große Schatten in Richtung Zukunft voraus. Die Möglichkeiten, die die Nanotechnologie offenbart, sind augenscheinlich noch nicht greifbar, da nahezu auf jedem Gebiet des alltäglichen Lebens diese Technologie ihren Mehrwert unter Beweis stellt. Die Liste der möglichen Anwendungsgebiete in unserem Alltag ist lang.</strong></p>
<h2>Nanoelektronik in molekularen Dimensionen</h2>
<p>Der gesamte Weltmarkt für Nanotechnologie umfasst nach aktuellen Schätzungen mehrere hundert Milliarden Euro. Große Investitionen durch die Industrie aus allen Bereichen in wissenschaftliche Einrichtung ermöglichen immer neue und bahnbrechende Erkenntnisse. So wurde vor einigen Jahren im Rahmen der Forschung die Nanoelektronik als überaus wirtschaftlich und fortschrittlich erkannt. Innerhalb der Forschung erkannte man, dass man die Nanoelektronik für die Leistungssteigerung von beispielsweise Computer und Transistoren verwenden kann. Mittlerweile kann man Bestandteile von Nanoelektronik in Mobilfunkgeräten, Autos, Computern oder in elektrischen Haushaltsgeräten finden. Auf Nanoelektronik basierende Mikroprozessoren befindet sich bereits im praktischen Einsatz in verschiedenen Industrieanwendungen bzw. -Prozessen. Doch die Entwicklung ist damit noch nicht am Ende. So werden in Zukunft Endgeräte, die vorrangig Informationen in elektronischer Form verarbeiten, voraussichtlich mit Hilfe der Nanotechnologie auf molekularer Basis arbeiten. Im Rahmen eines Projekts mit dem Namen &#8220;BUN&#8221; wird unter dem Motto &#8220;Wie lassen sich den Molekülen inhärente Eigenschaften für Rechenleistung nutzen&#8221; derzeit an molekularen Strukturen in Verbindung mit der Nanotechnologie gearbeitet. Diesbezüglich könnte die IT-Branche in den kommenden Jahren vor einen fundamentalen Technologiewechsel stehen.</p>
<h2>Die Natur als Vorbild nutzen</h2>
<p>Nach wie vor bedrohen verschiedene Krankheiten wie Krebs oder Herzerkrankungen das Leben vieler Menschen. Die Medizin erkannte nun in den vergangen Jahren, dass neue Behandlungsmethoden &#8211; entstanden aus der Nanotechnologie &#8211; die Sterberaten und sogar die Heilungsprozesse verbessern können. Mit Hilfe von Biosensoren oder verschiedenen Biomaterialien sowie Biochips können diese bedrohlichen Krankheiten aus einem völlig neuen Blickwinkel betrachtet werden. Die Hersteller träumen von biotechnologischen Entwicklungen wie zum Beispiel autonome reagierende Medikamente. Auch der Transport von neuen Zellen zu einem zerstörten Gewebe per Nanotechnologie könnte in den kommenden Jahren praktische Anwendung finden. Die Herstellung von Produkten, die in der Medizin ihre Anwendung finden sollen, muss in erster Linie kostengünstig und zuverlässig erfolgen. Auch hier spielt der molekulare Aufbau eine wichtige Rolle. &#8220;Selbstanordnung&#8221; und &#8220;Selbstorganisation&#8221; spielen hierbei eine wichtige Rolle. Die Grundidee dazu stammt aus der Natur, wo dieses Vorgehen weit verbreitet ist. Im Rahmen des Projekts &#8220;BIOAND&#8221; werden entsprechende Erkenntnisse gesammelt und ausgewertet.</p>
<h2>Grundlegende Veränderung durch Nanotechnologie</h2>
<p>Wie man sieht, hat die Nanotechnologie bereits in unseren Alltag Einzug gehalten. Weitere Bereiche wie Designer-Food, chemische Weiterverarbeitung für die Herstellung von Beschichtungen oder auch Sensoren für Sicherheitssysteme sind längst erschlossen. Hinzu kommen nützlich Entwicklungen der Nanotechnologie in der Raumfahrttechnik und beim Umweltschutz zum Einsatz. Die Nanotechnologie steht erst am Beginn und wird zunehmend unseren Alltag beeinflussen. Die Vorteile wie zum Beispiel kostengünstige Herstellung und die Schonung der Umwelt überwiegen derzeit alle Bedenken und lassen diesen neuen Markt weltweit regelrecht aufblühen. Auf weitere, spannende Neuentwicklungen in der Nanotechnologie darf man gespannt sein.</p>
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		<title>Der Lotusblüteneffekt &#8211; Natur als Vorbild</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 16:01:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wilfried</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lotus]]></category>
		<category><![CDATA[Lotusblüteneffekt]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon ein Wegbegleiter Goethes sagte einst: &#8220;Wir sind überhaupt bloß da, um die Natur zu beobachten &#8211; erfinden können wir in derselben nichts.&#8221; Stattdessen können wir eine Menge von ihr lernen, und so verwundert es wohl auch nicht, dass die Natur Vorbild für zahlreiche Erfindungen und bedeutenden Fortschritt der Menschheit ist. Eine der bedeutendsten dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schon ein Wegbegleiter Goethes sagte einst: &#8220;Wir sind überhaupt bloß da, um die Natur zu beobachten &#8211; erfinden können wir in derselben nichts.&#8221; Stattdessen können wir eine Menge von ihr lernen, und so verwundert es wohl auch nicht, dass die Natur Vorbild für zahlreiche Erfindungen und bedeutenden Fortschritt der Menschheit ist. Eine der bedeutendsten dieser Erfindungen war mit Sicherheit die des Flugapparates, inspiriert vom ewigen Traum des Menschen, wie ein Vogel fliegen zu können. Und während sich die Industrie bei der Herstellung moderner Flugzeuge noch heute, unter anderem, am Vorbild des Vogels orientiert, lassen sich immer wieder neue Erfindungen auf die Natur zurückführen &#8211; zahlreiche technische Innovationen werden oft geradezu originalgetreu aus dem Vorbild der Natur übernommen. </strong></p>
<h2>Bionik &#8211; der Trend zur Natur</h2>
<p>Heute bezeichnet man die technische Umsetzung natürlicher Vorbilder als &#8220;Bionik&#8221; &#8211; und diese Kombination von Biologie und Technik ist gefragter und fortschrittlicher denn je. Gezielt greift man heute auf der Suche nach zukunftsorientierten Konzepten zunehmend in der Trickkiste der Natur. Gesucht wird vor allem nach Formen und bestimmten Oberflächenstrukturen, die Produkte anpassungsfähiger, praktischer, schneller, einfacher machen sollen &#8211; oft mit dem Hintergrund, dadurch Energie sparen zu können: Innovativer Hightech erweist sich so immer mehr als Schlüssel für den Menschen, sich der Natur ein kleines Stückchen anzunähern. Bekannte Errungenschaften der Bionik sind vor allem die komplexe Haftfunktion von Geckofüßen als Vorbild für Haftfolie, der berühmte Lotuseffekt, mithilfe dessen selbstreinigende Gläser und Wandfarben entwickelt wurden, oder von der Haifischhaut inspirierte Schwimmanzüge.</p>
<h2>Innovationen der Bionik</h2>
<p>Doch der Einfluss der Bionik ist noch viel größer, als man vermuten würde. Das Beispiel der künstlichen Haifischhaut findet so beispielsweise auch Anwendung an Schiffsrümpfen, wo sie verhindert, dass sich Algen und Seepocken festsetzen &#8211; durch geringeren Wasserwiderstand entsteht auch ein geringerer Treibstoffverbrauch. So wenig wir es im Alltag manchmal vermuten wollen; täglich begegnet uns die Natur in Form von Innovationen der Bionik gerade dort, wo wir sie am wenigsten erwarten würden &#8211; wie zum Beispiel ausgerechnet auf der Hauptstraße: Etwa in Form des &#8220;Bionic Car&#8221; von Mercedes-Benz, das durch die spezielle Form des Kofferfisches extrem geringen Luftwiderstand hat und das außerdem nach dem Muster des Knochenbaus des Tropenfisches aufgebaut ist, wodurch trotz minimalen Materialverbrauchs und gut einem Drittel weniger Gewicht der Karosserie maximale Crashsicherheit und außerdem weniger Energieverbrauch herrscht. Auch bei der Herstellung von Reifen orientiert sich die Automobilindustrie an einem anderen Vorbild: Der Katzenpfote, deren Oberfläche sich beim Auftreten vergrößert, so dass eine größere Haftung entsteht. Auch selbstschärfenden Messer nach dem Abnutzungsprinzip von Rattenzähnen, ein bionisches Auge für Blinde und zahlreiche Baukonstruktionen nach dem Vorbild des Skeletts sind Errungenschaften der Forschung in der Bionik.</p>
<h2>Natur und Hightech?</h2>
<p>Saugnäpfe, Klettverschlüsse, Schwimmflossen, Propeller, Stahltriebwerke und Lüftungssysteme &#8211; sie alle sind aus einfachen Vorlagen aus der Tier- und Pflanzenwelt entstanden. Doch die Bionik steht damit erst am Anfang ihrer Erfolgsgeschichte. Ingenieure und Techniker, Flugzeugbauer und Architekten bringt das Erfindungsreichtum der Natur derzeit zum Grübeln &#8211; die Bionik geht in die zweite Runde, jetzt geht es darum, weiter zu forschen und umzusetzen. Denn erfinden können wir in der Natur noch lange nichts.</p>
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		<title>Nanopartikel &#8211; eine Gefahr für die Gesundheit?</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 15:59:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wilfried</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nanotechnologie]]></category>
		<category><![CDATA[Nanopartikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Nanoteilchen sind überall im Alltag zu finden. In Lebensmitteln, der Kleidung, in Kosmetika, in Elektroprodukten oder in der Medizin. Sie wurden weltweit bekannt durch ihren Einsatz in Computerchips, mit denen sie die moderne Computertechnik zum Teil revolutionierten. Doch in den vergangenen Jahren häufen sich die Fragen nach einem Risiko für die Gesundheit, das scheinbar größer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nanoteilchen sind überall im Alltag zu finden. In Lebensmitteln, der Kleidung, in Kosmetika, in Elektroprodukten oder in der Medizin. Sie wurden weltweit bekannt durch ihren Einsatz in Computerchips, mit denen sie die moderne Computertechnik zum Teil revolutionierten. Doch in den vergangenen Jahren häufen sich die Fragen nach einem Risiko für die Gesundheit, das scheinbar größer ist, als bislang angenommen.</strong></p>
<h2>Fortschritt wichtiger als die Gesundheit? </h2>
<p>Die Nanotechnologie galt bei ihrer Erfindung als großartige Chance der modernen Welt und auch Sie haben mit Sicherheit einen Computer zu Hause, der mit einem Chip läuft, in dem Nanopartikel zu finden sind. Sie gehören längst zum alltäglichen Leben und sie sind viel zu klein, als dass ein Nanopartikel mit bloßem Auge zu erkennen wäre. Ein menschliches Haar ist in seinem normalen Durchmesser an die 1000 Mal größer als ein Nanopartikel. Und sie werden überall eingesetzt. In Ketschup beispielsweise sind Nanopartikel enthalten, um ihn zähflüssiger zu machen. Kochsalz soll damit besser rieseln. Doch das Problem dabei ist, es gibt keine Kennzeichnungspflicht für den Gebrauch von Nanopartikeln. Sie als Kunde und Verbraucher wissen nicht, wann Sie mit der Nanotechnologie in Berührung kommen. Genau das bemängeln Wissenschaftler immer häufiger. Sie fordern, dass zum Schutz der Gesundheit eine Kennzeichnungspflicht eingeführt werden sollte, damit Sie als Verbraucher jederzeit Klarheit darüber haben, wann sie ein Produkt mit Nanopartikeln kaufen.</p>
<h2>Worin besteht die Gefahr beim Einsatz von Nanopartikeln? </h2>
<p>Nanoteilchen verbreiten sich unglaublich schnell. Ob im Wasser, in der Luft oder im Boden, sie sind mittlerweile überall zu finden und sie sind so winzig, dass sie sogar durch die bloße Haut in den Körper eindringen können. Es gibt mehrere Studien, die besagen, dass die Nanopartikel Lungenkrankheiten auslösen könnten. Weiterhin heißt es, dass ein dringender Verdacht besteht, dass Nanoteilchen die Hirnentwicklung von Föten beeinflusst haben und durch das Einatmen der kleinen Partikel, hätten diese auf das Immunsystem Einfluss genommen und sogar das Erbgut in den körpereigenen Zellen geschädigt. Daher verlangen immer mehr Menschen, dass sich die Hersteller dieser Technologie zu regelmäßigen Sicherheitstest verpflichten und zudem die Frage geklärt wird, wie Nanoteilchen nach ihrem Gebrauch überhaupt entsorgt werden. Die Gesetzgebung hat es bislang versäumt, alle offenen und wichtigen Fragen in diesem Bereich zu klären und das sollte dringend geändert werden.</p>
<h2>Die Tücken einer wunderbaren Erfindung</h2>
<p>Die Erfindung der Nanotechnologie hat die moderne Technik in vielerlei Hinsicht verbessert und durch ihren Einsatz in der Medizin beispielsweise unzählige Leben gerettet, dennoch sollten die kritischen Stimmen zu diesem Thema nicht länger ignoriert werden. Die Sorge der Menschen über das für sie Unbekannte, das in ihrem Wasser, in der Luft und im Boden ist, wächst täglich. Sie wollen wissen, was sie essen, anziehen oder benutzen und ob es gefährlich ist. Doch bislang gibt es auf die Fragen unzähliger Verbraucher kaum Antworten. Die Wissenschaft weiß einfach noch viel zu wenig über die Gefahren, die von den kleinen Nanopartikeln ausgehen können und daher sind ausführliche Studien und eine Kennzeichnungspflicht zum Schutz aller Verbraucher längst überfällig. Der moderne Fortschritt sollte niemals höher eingeschätzt werden, als die Gesundheit der Menschen.</p>
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		<title>Neueste Entwicklungen in der pränatalen Diagnostik</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 15:58:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wilfried</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[pränatale Diagnostik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die pränatale Diagnostik dient der Ermittlung des Gesundheitszustandes des Embryos während der Schwangerschaft. Dank des schnellen Fortschritts der Medizin lassen sich gesundheitliche Schäden bei Ungeborenen, wie zum Beispiel Chromosomenanomalien, immer leichter feststellen. So kann eine Behinderung des Kindes bereits während der Schwangerschaft leicht diagnostiziert werden. Untersuchungen im ersten Drittel der Schwangerschaft Ultraschalluntersuchungen, Ersttrimester-Screening, Chorionzottenbiopsie und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die pränatale Diagnostik dient der Ermittlung des Gesundheitszustandes des Embryos während der Schwangerschaft. Dank des schnellen Fortschritts der Medizin lassen sich gesundheitliche Schäden bei Ungeborenen, wie zum Beispiel Chromosomenanomalien, immer leichter feststellen. So kann eine Behinderung des Kindes bereits während der Schwangerschaft leicht diagnostiziert werden.</strong></p>
<h2>Untersuchungen im ersten Drittel der Schwangerschaft</h2>
<p>Ultraschalluntersuchungen, Ersttrimester-Screening, Chorionzottenbiopsie und Bluttests können bereits im ersten Drittel der Schwangerschaft durchgeführt werden. Das Ultraschallgerät wird entweder über den Bauch oder in die Scheide geführt und dient zur Überwachung der Embryoentwicklung. Diese Art der Diagnostik begleitet die Schwangere bis hin zur Geburt und dient der Früherkennung von Missbildungen oder eventuellen Komplikationen. Das sogenannte Ersttrimester-Screening ist ein Überbegriff für eine ganze Reihe von Untersuchungen im ersten Schwangerschaftsdrittel, um Chromosomenanomalien oder andere mögliche Krankheiten zu diagnostizieren. Auch mittels der Chorionzottenbiopsie können solche Anomalien und Stoffwechselerkrankungen festgestellt werden. Dazu werden Gewebeproben am Mutterkuchen, auch Plazenta genannt, entnommen und analysiert. Besonders bei Schwangeren ab 35 Jahren wird diese Diagnosemethode gerne eingesetzt. Die Möglichkeit, über Bluttests solche Anomalien und Erkrankungen festzustellen, ist noch in der Testphase, könnte aber bei Erfolg bald statt der Fruchtwasseruntersuchung oder der Chorionzottenbiopsie durchgeführt werden.</p>
<h2>Zweites und drittes Schwangerschaftsdrittel</h2>
<p>Der Quadrupeltest wird nach der 13. Schwangerschaftswoche für Mütter eingesetzt, die vorher keine Pränataldiagnostik in Anspruch genommen haben. Dabei werden vier Werte untersucht, anhand deren unter anderem das Down-Syndrom ermittelt werden kann. Die Amniozentese klärt über Veränderungen der Erbsubstanz, meist krankhafter Ursache, auf. Auch diese Methode wird gerne bei Schwangeren ab dem 35. Lebensjahr eingesetzt. Mittels einer Punktion wird eine Nadel über die Bauchdecke eingeführt, mit deren Hilfe Fruchtwasser entnommen wird. Durch abgestorbene Zellen der Babyhaut können eventuelle Erkrankungen festgestellt werden. Die Methode führt jedoch in 0,5 bis einem Prozent der Fälle zu einer Fehlgeburt und stellt damit ein nicht unbeträchtliches Risiko dar. Bis zum Erhalt des Ergebnisses können vier Wochen vergehen. Ab der 20. Schwangerschaftswoche kann ein Organ-Ultraschall durchgeführt werden, bei dem eventuelle Unterentwicklungen oder Fehlbildungen der Organe sichtbar werden. Die Nabelschnurpunktion dient der Blutabnahme beim Baby und wird nur bei ganz konkreten Fragestellungen durchgeführt. Auf dem gleichen Weg kann dem Ungeborenen auch eine notwendige Bluttransfusion gesetzt werden. Anhand der Blutprobe des Babys können auch diverse Abweichungen festgestellt werden. Eine weitere Möglichkeit ist der 3D Ultraschall, bei welchem ein plastisches Bild vom Ungeborenen dargestellt werden kann. Dadurch können Bewegungen des Kindes sowie Anomalien im Aussehen festgestellt werden.</p>
<h2>Unzählige Diagnosemethoden</h2>
<p>Die Entwicklungen in der Pränataldiagnostik bieten viele Möglichkeiten, frühzeitig Krankheiten zu entdecken. Chromosomenanomalien oder andere Krankheiten können somit bereits in einem relativ frühen Stadium überprüft werden. Doch nicht alle Untersuchungen sind ohne Risiken für das Ungeborene. Die Untersuchungsmethoden werden jedoch ständig verbessert und weiterentwickelt, um das Risiko für die Schwangere und ihr ungeborenes Kind stetig zu minimieren. </p>
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		<title>Die Kennzeichnungspflicht von gentechnisch veränderten Lebensmitteln</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 15:56:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wilfried</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gentechnologie]]></category>
		<category><![CDATA[Gentechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Gentechnisch veränderte Lebensmittel]]></category>

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		<description><![CDATA[Essen zählt zu den Grundbedürfnissen des Menschen, deshalb steigt der Bedarf an Nahrungsmitteln stetig. Die steigende Nachfrage an Lebensmitteln und vor allem günstigen Produkten brachte Genforscher auf den Plan gezielt diese Pflanzen zu züchten, die mittlerweile in vielen Nahrungsmitteln zu finden sind, auch wenn sie nicht immer ausreichend oder gar nicht gekennzeichnet sind. Wie und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Essen zählt zu den Grundbedürfnissen des Menschen, deshalb steigt der Bedarf an Nahrungsmitteln stetig. Die steigende Nachfrage an Lebensmitteln und vor allem günstigen Produkten brachte Genforscher auf den Plan gezielt diese Pflanzen zu züchten, die mittlerweile in vielen Nahrungsmitteln zu finden sind, auch wenn sie nicht immer ausreichend oder gar nicht gekennzeichnet sind.</strong></p>
<h2>Wie und was wird gekennzeichnet?</h2>
<p>Gentechnisch veränderte Lebensmittel genießen gerade in Europa kein großes Ansehen. Die Paletten an Lebensmitteln, die genetisch verändert sein könnten, ist mittlerweile sehr lang. Nach wie vor versuchen Hersteller von Lebensmitteln geschickt gentechnisch veränderte Komponenten zu verstecken &#8211; eine EU-Regelung versucht dem einen Riegel vorzuschieben. Da es sich häufig um fertige bzw. angepackte Produkte handelt, muss, wenn der Hauptbestandteil aus genetisch verändertem Material besteht, dies auf dem Etikett gut lesbar sein. Außerdem müssen sich genetisch verändere Komponenten wie etwa Futtermittel bei tierischen Lebensmitteln bis zum Hersteller zurückverfolgen lassen. Außerdem darf ein Schwellenwert von 0,9 Prozent an gentechnisch veränderten Bestandteilen, der aus zufälligen bzw. technisch unvermeidbaren Anteilen ergibt, nicht überschritten werden. Ist der Anteil an Bestandteilen gentechnisch veränderte Lebensmittel höher, muss dies auf der Verpackung explizit ausgewiesen werden. Aufgrund dieser Bestimmungen sind alle Lebensmittel, die unter diesem Schwellenwert liegen von dieser Kennzeichnung ausgenommen. Dies betrifft vor allem tierische Lebensmittel wie Eier, Milch oder Fleisch, wobei der Fütterung genetisch verändertes Material verwendet wurde. Außerdem kann dies noch Zusatzstoffe, Vitamine, Aromen oder Enzyme betreffen. Auch Produkte aus pflanzlicher Stärke sind von dieser Regelung häufig ausgenommen.</p>
<h2>Wo kann Gentechnik drin stecken?</h2>
<p>Zahlreiche Pflanzen konnten gentechnisch verändert werden, um eine bessere Resistenz gegen Schädlinge und Krankheit zu entwickeln und natürlich auch um den Ertrag zu steigern. Hauptsächlich trifft dies auf Lebensmittel, die in großen Mengen benötigt werden zu. Spitzenreiter ist hier Soja, der sowohl in verschiedenen Formen als Lebensmittel in den Handel geht oder als günstiges Futtermittel verwendet wird. Obwohl Mais bei uns weniger direkt in Körner-Form auf den Tisch landet, so ist der doch Basis zahlreicher Lebensmittel. Aus der Stärke vom Mais wird Traubenzucker oder Glukosesirup hergestellt. Wichtig in der Lebensmittelindustrie sind auch die Enzyme, die meist auch genetisch veränderten Mikroorganismen gewonnen werden. Sie sind beispielsweise dafür verantwortlich, dass das Brot eine schöne Kruste bekommt oder dass die Milch gerinnt um Käse herzustellen. Grundsätzlich ist bei allen importierten Lebensmitteln darauf zu achten, aus welchen Inhaltsstoffen sie bestehen, denn so können Sie zumindest mutmaßen ob sich darin eventuell versteckte genetisch veränderte Zutaten befinden.</p>
<h2>Führt kein Weg an gentechnisch veränderten Lebensmitteln vorbei?</h2>
<p>Da nur Lebensmittel, die zu einem überwiegenden Teil aus gentechnisch veränderten Bestandteilen bestehen, gekennzeichnet werden müssen, wird es immer schwerer für die Konsumenten die Nahrungsmittel eindeutig zu identifizieren. Die Ängste der Konsumenten sind teilweise berechtigt, da sie nicht wissen können wie sich diese Lebensmittel auf den Körper und die Umwelt auswirken und auch Tiere und tierische Produkte wie etwa der Honig von Bienen betroffen sein können ohne bewusstem Einsatz von Gentechnik. Um den Konsum möglichst gering zu halten, sollten Sie keine Fertigprodukte kaufen und nur Lebensmittel aus biologischem Anbau beziehen. </p>
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		<title>Die Nanotechnologie in der Halbleitertechnik</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 15:54:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wilfried</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nanotechnologie]]></category>
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		<category><![CDATA[Halbleitertechnik]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter dem Begriff Nanotechnologie versteht man Aufbau, Analyse und die Anwendung von funktionalen Strukturen oder Molekülen, die kleiner sind als 100 Nanometer. Um unter den Begriff Nanotechnologie zu fallen, müssen diese Strukturen Funktionen oder Eigenschaften aufweisen, die nur in diesem Größenbereich existieren und im Größenbereich über 100 Nanometer nicht möglich wären. In der Halbleitertechnik wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.nanocmos-eu.com/wp-content/uploads/2012/02/Testbild-300x240.jpg" alt="" title="Testbild" width="300" height="240" class="alignleft size-medium wp-image-19" /><strong>Unter dem Begriff Nanotechnologie versteht man Aufbau, Analyse und die Anwendung von funktionalen Strukturen oder Molekülen, die kleiner sind als 100 Nanometer. Um unter den Begriff Nanotechnologie zu fallen, müssen diese Strukturen Funktionen oder Eigenschaften aufweisen, die nur in diesem Größenbereich existieren und im Größenbereich über 100 Nanometer nicht möglich wären. In der Halbleitertechnik wird die Nanotechnologie in Zukunft vielfältige Einsatzmöglichkeiten bieten.</strong></p>
<h2>Nanoteilchen und ihre Funktion</h2>
<p>Nanoteilchen entstehen über natürliche Prozesse wie beispielsweise Waldbrände oder Vulkanausbrüche. Sie können aber auch künstlich hergestellt werden. Man spricht in diesem Fall von synthetischen Nanoteilchen. Durch den Gehalt an Kohlenstoff besitzen Nanoteilchen, abhängig von der genauen Zusammensetzung, Halbleiterfunktionen. Zu den Nanoteilchen mit Halbleiterfunktion gehören die Stoffe Silizium, Cadmiumtellurid und Cadmiumselenid. Durch die synthetische Produktion von Nanoteilchen ist man in der Lage, die Zusammensetzung exakt zu definieren und dadurch gleichbleibende Funktionen wie elektrische Leitfähigkeit oder spezielle Fluoreszenzeigenschaften, die in der Halbleitertechnik benötigt werden, zu erzielen. Gleichzeitig wird durch die synthetische Produktion der Nanoteilchen die Möglichkeit gegeben, diese in unterschiedlicher Größe zu produzieren und die erwünschte Funktion dadurch zu beeinflussen. Bei Nanoteilchen mit Halbleiterfunktion können Elektron-Loch-Paare erzeugt werden, sobald es zu einer optischen Anregung kommt. Bei der Rekombination kommt es zur Fluoreszenz; also zur Abstrahlung von Licht. Diese Lichtabstrahlung kann durch die definierte Größe der Nanopartikel beeinflusst werden.</p>
<h2>Zukunft mit Nanotechnologie</h2>
<p>Nanotechnologie findet in der Informationstechnologie wie auch bei optischen Systemen, die auf Halbleitertechnik basieren, Anwendung. Wobei sich die Anwendungsgebiete mit großer Sicherheit noch erweitern werden, da die Forschung zum Thema Nanotechnologie in der Halbleitertechnik erst am Anfang der Vielzahl an Möglichkeiten steht. Aktuell wird intensiv in den Bereichen Integrierte Photonik und Optische Datenspeicher geforscht. Ein Anwendungsbeispiel aus der integrierten Photonik ist die Messung von photonischen Kristallen und die Übertragung der Kristallgitter-Eigenschaften auf den optischen Bereich. Ziel ist, die Steuerung der Lichtführung in Kristallen zu ermöglichen. Ein Anwendungsbereich aus dem Alltag ist der Bereich optische Datenspeicher. Durch Verwendung der Fluoreszenzeigenschaften von Halbleitern in diesem Bereich kann die Speicherkapazität eines Datenträgers mit einem Durchmesser von 12 cm auf mindestens 100 GB erhöht werden. Weitere Anwendungsgebiete, in denen bereits intensiv geforscht wird, sind die Telekommunikationstechnik sowie die Prozessortechnik.</p>
<h2>Zukunft mit Nanotechnologie</h2>
<p>Nanotechnologie in der Halbleitertechnik bietet die Möglichkeit, Funktionalitäten in Produkte und Technologien einzubinden, die auf kleinstem Raum Platz finden. Dadurch wird ermöglicht, mit synthetisch produzierten Nanoteilchen, die Halbleiterfunktionen besitzen, immer kleinere Prozessoren zu entwickeln oder in der Informationstechnologie auch bei Massenprodukten erfolgreich einzusetzen. Da Nanoteilchen mit Halbleiterfunktion spezielle Fluroeszenzeigenschaften besitzen, ist der Einsatz bei optischen Systemen ebenfalls weitreichend. Speicherkapazitäten können um das Vielfache erhöht werden, ohne mehr Rohmaterial oder größere Speichermedien zu benötigen. Durch die synthetische Produktion kann die Leistung von Nanoteilchen beeinflusst werden, indem die Größe der Nanopartikel variiert wird. Die Möglichkeiten des Einsatzes von Nanotechnologie in der Halbleitertechnik werden mit Sicherheit mit jedem Forschungsschritt beeindruckender.</p>
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